Wenn bewährte Behandlungsansätze – meist Antidepressiva – keine Linderung verschaffen, spricht man von einer therapieresistenten Depression. „Das kommt öfter vor, als man meint“, weiß Mazda Adli. Adli ist Psychiater, forscht an der Berliner Charité seit vielen Jahren zu Depressionen und leitet die Fliedner Klinik Berlin.
Bei rund einem Drittel aller schwerkranken Betroffenen verläuft auch der Umstieg auf eine andere Arznei erfolglos.