KURIER: Die Stadtplanung orientierte sich lange Zeit an der männlichen Zielgruppe. Wann hat sich das in Wien geändert?
Eva Kail: Vor 30 Jahren. Damals war der Modal Split in der Verkehrsstatistik so, dass zwei Drittel der Autofahrer männlich waren, zwei Drittel Fußgängerinnen. Viele Gehsteige waren schmal, die Ampelschaltungen zugunsten der Autofahrer.
Frauen bauen: Im Kleinen und im ganz Großen – drei davon im Talk