Als Thomas Lauvaux die ersten Ergebnisse sah, traute er kaum seinen Augen. Mithilfe eines europäischen Erdbeobachtungssatelliten hatte der Klimaforscher von der Universität Paris-Saclay mit seinem Team systematisch nach großen Methanquellen gesucht, aus denen zumindest zeitweise enorme Mengen des starken Treibhausgases ungehindert in die Atmosphäre strömen. „Wir haben erwartet, zehn, 15 oder vielleicht 20 wirklich große Quellen zu finden“,
Treibhausgas Methan: Die unterschätzte Nummer zwei